Der Tourguide in der Jameson-Distillery hat seinen Whiskey derart über den grünen Klee gelobt, dass wir das natürlich nicht ohne Vergleich so stehen lassen können. Tripple distilled, pah, das kann ja jeder draufschreiben. Deshalb: Auf nach Kilbeggan zur Locke’s Distillery, um gegenzutesten. Mit dem Mietauto, das uns pünktlich um 9 vor der Haustür stand.
Urteil eines passionierten nicht-bis-wenig-Trinkers: Der Herr Jameson hatte schon gar nicht so unrecht. Uns hat auch das erste mal das irische Wetter eingeholt, deshalb gab’s Mittag auf dem Parkplatz im Auto.
Weiter nach Galway auf der (so wirkt es zumindest) einzigen und Mautpflichtigen Autobahn in Irland, um von dort unsere Tour über die nächsten Tage an der Westküste fortzusetzen. In Galway kann man sich neben dem Hafen noch allerlei Sehenswürdigkeiten, wichtigen Gebäude, Kathedralen… oh eine Schaukel! Ok, dann halt den restlichen Nachmittag auf dem Spielplatz rumalbern.
Leider ist Galway schon ordentlich touristifiziert, deshalb gestaltet sich die Suche nach einem „richtigen „Pub“ mit Livemusik etwas schwierig. Trotzdem haben wir eine nette Lokalität aufgetrieben und uns mit, wenn zwar nicht traditionellen Folk- immerhin mit Musik berieseln zu lassen.
Wir machen uns hier in Galway auch schon kräftig Freunde: Genannt seien da die eine deutsche Gruppe im Hostel („Benny du kannst die nicht einfach beleidigen!“ – „Ach die sprechen sicher kein deutsch“) und die Frau mit der überbordenden Oberweite im Pub, die sich wohl gerne mit der Julia geprügelt hätte.







