Der Benny ist heute früh durch den ganzen Ort auf der rechten Seite gefahren und keiner hat’s gemerkt, gnihihihi!
Der Ring of Kerry ist so ungefähr das Standardprogramm jeder guten Irland-Kaffeefahrt. Die Straße führt einmal rund um die Iveragh Peninsula (quasi unsere südliche Nachbarhalbinsel) an der Küste um die Berge auf derselben, und da sie hier und da doch etwas eng ist, müssen Reisebusse alle in der selben Richtung gegen den Uhrzeigersinn fahren. Weil wir so kluk sind, haben wir unsere Tour andersrum gewählt.
Über den Pass quer durch die Berge war das Wetter noch perfekt – nur die Straße nicht, an ihr wurde deshalb gerade etwas gebaut. Nur etwas, denn die Arbeiter dort machen einen sehr entspannten Eindruck. Aber je weiter wir um die Insel herum sind, desto dichter wurde der Nebel, bis man am Ende nicht mehr bis zur nächsten Kurve sehen konnte. Pech für uns, aber noch mehr Pech für die ganzen Bustouristenrentner, die halt extra für die Tour gezahlt haben. Ergo haben wir im Endeffekt gewonnen.
Das ganze Rumfahren ohne wirklich was zu sehen ermüdet ziemlich, und da man deshalb auch eher weniger anhält um sich umzusehen standen wir um halb fünf wieder vor dem Hostel. Und nachdem der Tag eh schon so verschlafen ist, war noch eine Runde Abhängen am nahen Strand drin. Der Aktiv-Benny ist eben noch zum Laufen aufgebrochen, die Mädels kochen und ich tippe hier für euch in das Internet.






