Heute wurden wir von unserer Dummheit überrascht. Ich muss kurz ausholen:
Durch die lange Zeit unklare Mietauto-Situation haben wir erst relativ spät unsere Unterkünfte fix machen können, bei den ersten beiden Hostels (Galway und etwas südlich davon) hatten wir Glück und noch prima Zimmer bekommen. Für Killarney hatten wir schon eines ins Auge gefasst (Paddy’s Palace), zu dem Zeitpunkt, als wir das Go von Autovermieter-Gary hatten, war da allerdings über deren Homepage nix sinnvolles mehr zu buchen. Darum haben wir es über hostelworld.com versucht und bingo, der olle Paddy hatte noch was frei.
Als wir uns dann vormittags auf den Weg nach Killarney machen wollten (es soll dabei nicht unerwähnt bleiben, dass der Benny gestern Abend heroisch ein handgroßes Insekt mit seiner Unterhose bekämpft hat) und noch einmal die Buchungsbestätigung zwecks Wegbeschreibung angeschaut haben, waren wir ein bisschen irritiert, dass nirgends was von Killarney steht. Haben wir also ohne es zu merken in einer anderen Dependance gebucht. Und natürlich genau in der dorfigsten in ganz Irland. Hoppla.
Aber Schadensbegrenzung: Die Fünf-Seelen-Häuseransammlung Annascaul auf der Dingle Peninsula liegt nur ne knappe Stunde Autofahrt von Killarney entfernt, wodurch sich unsere Tagesplanung nur unwesentlich verändert. Auf der Autofahrt wollte Der Navigator™ eine geschickte Abkürzung auf dem Weg zur Fähre über die Bucht zur Dingle Peninsula nehmen, hatte aber nicht bedacht, dass die Zeichner die kleinen Sträßchen auf der Irlandkarte eher so ladida hingepinselt haben. Zeitersparnis durch die Abkürzung: -0,5h. Ab dann aber alles prima, selbst einen ziemlich steilen Pass hat unser Seat ohne zu murren bewältigt.
Und da wir schon mal da waren, sind wir noch bis an den Rand der Landzunge gefahren, sind an den Klippen zu einem flauschigen Stein runtergeklettert und haben da ein, zwei Weilchen abgehangen.
Noch im selben Gebäude wie das Hostel ist ein Pub, der „Randy Leprechaun“, hier mischt sich nach eigener Aussage das Lokalkolorit mit der internationalen Hostel-Gesellschaft. Und in unregelmäßigen Abständen gibt der Besitzer Irish Dance-lessons. Was ein Zufall, zum Beispiel heute Abend! Es hat auch nur ein bisschen Überredungskunst gekostet, die anderen drei Spaßmuffel zum mitmachen zu bewegen 😉 Leider gibt es, gerade weil dann doch alle mitgemacht haben, von dem Spaß keine fotografischen Dokumentationen, aber es war schon hart witzig.







